Schmittschmitt Reisen

 

8 Tage große Rundreise Sardinien
von Alghero bis Cagliari


Sonntag, 16.09 bis Sonntag, 23.09.2018


Sardinien - "Ichnusa" der Fußabdruck Gottes

Keine andere Insel im Mittelmeerraum vereint kulturelle Schätze mit einer solch unverwechsel-baren Schönheit der Natur. Sardinien ist berühmt für die Vielzahl von weißen Sandstränden, für das smaragdfarbene Meer mit seinem kristallklaren Wasser, dem rauschenden Duft der immer-grünen Macchiasträucher, den fast vergessenen idyllischen Bergdörfern, aber auch für die unzähligen Nuraghen, den uralten Traditionen und Ritualen der Sarden. Die einzigartige Symbiose zwischen der traumhaften Natur und der kulturellen Vielfalt machen Sardinien zu einem unvergesslichen Erlebnis.Einer Legende nach entstand die fußabdruckähnliche Form Sardiniens als Gott, nachdem er die Welt erschaffen hatte, alle restlichen Felsen im Meer auftürmte und fest-trat. Dann nahm er von allen Kontinenten das Beste und verteilte es auf der Insel. Auf dieser Reise erwarten Sie eindrucksvolle Naturlandschaften im unberührten Landesinneren und pulsierende Hafenstädte an den Küsten.


Sonntag, 16.09: Willkommen auf Sardinien - Anreise mit der Fähre über Genua nach Olbia


Abfahrt 03.00 Uhr Stadion Bamberg. Über die Alpen kommend, nehmen wir am Abend von Genua aus die Nachtfähre nach Sardinien. Auf unserer Fahrt über das Ligurische und Tyrrhenische Meer, an Korsika vorbei nach Olbia können wir erste Blicke auf die von tiefblauem Wasser umspülte Küste Italiens werfen und haben Zeit, die anderen Reiseteilnehmer kennenzulernen. Freuen wir uns auf faszinierende Einblicke in die reiche Kultur der Sarden, entdecken wir malerische Städte und bewundern wir die unvergleichliche Natur Sardiniens.


Montag, 17.09: Die Ostküste Sardiniens


Nach der Ankunft in Olbia nähern wir uns der Costa Smeralda an und wollen die „Smaragdküste“ bei einer Panoramafahrt erkunden. Der als Treffpunkt der Schönen und Reichen weltberühmte Küstenabschnitt bezaubert mit smaragdgrünem Wasser, weißglänzenden Stränden und vom Wind zerklüften Gebirgszügen. Auch wenn der internationale Jetset den einst wilden Küstenabschnitt gerne besucht, konnte dennoch die Gegend dank strenger Auflagen ihre einzigartige Schönheit bewahren.

Das städtische Zentrum der Costa Smeralda ist Porto Cervo. Elegante Yachten, vornehme Restaurants und schicke Cafés laden zum Verweilen ein und zeichnen diesen Ort genauso aus, wie die schlichte Kirche Stella Maris. Anschließend fahren wir in das Bergdorf San Pantaleo, das malerisch von schroffen Granitfelsen eingerahmt wird und von abwechslungsreichen Kunsthandwerk geprägt ist. Wir können uns in aller Ruhe umschauen, bevor wir uns am Nachmittag das schönste Kap der Ostküste, das Capo Coda Cavallo, ansehen. Umgeben von zwei Meeresbuchten erstreckt sich vor uns eine einzigartige Küstenlandschaft und bietet wunderschöne Ausblicke auf die unberührte Natur Sardiniens. Mit all diesen ersten Eindrücken von der Insel beziehen wir am Abend unser Hotel im Raum Orosei/San Teodoro für die kommende Nacht.


Dienstag, 18.09.: Orosei – Nuoro – Orgosolo – Cagliari


Heute begeben wir uns über zahlreiche Serpentinen und durch die tiefen Täler des Gennargentu Gebirges ins Landesinnere und erkunden die Barbagia - die Welt der Hirten. Unser erstes Ziel ist Nuoro. Es gilt als die „ursprünglichste“ Stadt Sardiniens, denn weder Karthager, Römer noch Spanier haben diese Gegend jemals wirklich beherrscht. Wer das echte, unverfälschte Sardinien kennenlernen möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Eine ruhige Abgeschiedenheit, alte Traditionen und Bräuche und eine raue und gebirgige Umgebung prägen noch heute den Alltag und erlauben Besuchern einen tiefen Einblick in diese eigene Kultur. Von dort aus geht es in das benachbarte Städtchen Orgosolo.

Das einst berüchtigte Banditendorf ist heute für seine farbenfrohen Wandmalereien weit über die Grenzen Sardiniens hinaus bekannt. Die unmittelbar auf die Häuserwände gemalten Murales dokumentieren auf ganz eigene Art internationale und lokale Ereignisse. Wie in einer großen Freiluft-Pinakothek wandern wir durch den Ort und betrachten die einzigartigen Wandgemälde. Bei einem typisch sardischen Hirtenessen lernen wir in der Barbagia auch die kulinarische Seite Sardiniens besser kennen. Begleitet von traditionellen Folkloregesängen probieren wir herzhafte Speisen, wie am Drehspieß gegrilltes Spanferkel oder schmackhaft gewürzter Ziegen- und Schafskäse. Gestärkt geht es dann mit dem Bus weiter nach Cagliari, wo wir für zwei Nächte unser Hotel beziehen.


Mittwoch, 19.09.: Die lebhafte Hauptstadt Cagliari und die phönizisch-römischen Siedlung Nora


Vormittags besichtigen wir die sardische Hauptstadt Cagliari am Engelsgolf, wo wir abseits des üblichen Tourismus in das Alltagsleben Sardiniens eintauchen. In kühlen Arkaden, auf der schönen Via Roma und in den engen Gassen der Altstadt finden wir traditionelle Geschäfte, gemütliche Cafés und lautstark diskutierende Einheimische. Jedoch nicht nur das geschäftige Treiben macht diese Stadt so außergewöhnlich, sondern auch die Bastione San Remy mit ihrem Ausblick über die neun Kalksteinhügel der Stadt und das alte römische Amphitheater tragen zu dem einzigartigen Charme Cagliaris bei. Vorbei am Dom Santa Maria di Castello mit seiner opulenten Barockfassade und den kunstvollen Buntmarmorböden, einen Blick auf den mächtigen „Elefantenturm“ werfend, nähern wir uns dem bunten Wochenmarkt San Benedetto an. Eine opulente Auswahl an Muscheln und Fisch, aber auch unterschiedlichste Schinken und Käse werden hier im Überfluss angeboten und lassen die Herzen jedes Gourmets höherschlagen. Am Nachmittag besichtigen wir dann die vermutlich älteste Stadt Sardiniens, Nora. Umgeben vom wogenden Meer lässt sich anhand des punischen Quartiers und den Überresten römischer Thermen eindrucksvoll die Geschichte Sardiniens erkunden, auch wenn die berühmte phönizische Stele von Nora mit der ersten namentlichen Erwähnung Sardiniens mittlerweile im Nationalmuseum aufbewahrt wird.


Donnerstag, 20.09: Sardiniens Schätze - Nuraghe Losa und Bosa


Am Vormittag begeben wir uns in das Landesinnere Sardiniens zur Nuraghe Losa, einem bedeutenden Zeugnis der Nuraghenkultur. Die aus der Bronzezeit stammende Wehranlage besteht aus einem noch heute 13 Meter hohen Hauptturm und einer Bastion mit drei Ecktürmen und gilt als ein architektonisches Meisterwerk seiner Zeit. Wir machen uns selbst ein Bild von der gut erhaltenen Anlage und erfahren viel  mehr über die frühe Hochkultur der Nuragher, bevor wir weiter nach Bosa fahren. Bosa liegt mit der Burgruine des „Castello Malaspina“ malerisch am Temo und kann wunderbar bei einem Bummel entlang der von Palmen gesäumten Uferpromenade entdeckt werden. Historische Gerber- und Bürgerhäuser mit den typischen roten Dächern, ein pittoresker Hafen mit bunten Fischerbooten und eine friedliche Gelassenheit erwarten uns und machen dieses kleine Städtchen zu einer wahren Perle. Auf dem Weg zu unserem Hotel im Raum Alghero entlang der zerklüfteten Westküste zeigt sich uns die Insel nochmals von ihrer schönsten Seite und fasziniert mit einzigartigen Naturlandschaften, einsamen Buchten und weiten Ausblicken.


Freitag, 21.09.: Das „spanische“ Alghero und die Farben der Neptungrotte


Nach einem stärkenden Frühstück geht es nach Alghero, das mit seiner schmucken Altstadt, dem hübschen Stadtstrand und dem eleganten Yachthafen zu den schönsten Städten Sardiniens zählt. Liebevoll „Klein-Barcelona“ genannt, stand das Städtchen lange unter spanischer Herrschaft, was man noch heute am katalanischen Dialekt der Einheimischen erkennen kann. Bei unserem Rundgang auf der mächtigen, die Altstadt umgebenen Stadtmauer werden wir nicht nur dem „spanischen Flair“ begegnen, sondern auch prächtige Palazzi, pittoreske Kirchen und reizende, von Bäumen gesäumte Plätze entdecken können. Das geschäftige Treiben in den engen Gassen, die vielen Cafés, Bars und Geschäfte machen einen Sparziergang zu einem wahren Vergnügen und runden unseren Ausflug schön ab. Eine Bootsfahrt am Nachmittag zur Neptungrotte kann bei Interesse der Teilnehmer kurzfristig organisiert werden (ist nicht im Reisepreis enthalten). Die gigantische Tropfsteinhöhle gehört zu den größten natürlichen Grotten Europas und versteckt sich in der bis zu 168 Meter hohen Steilküste des Capo Caccia. Diese beeindruckende Küstenlandschaft mit ihren zerklüfteten Kalksteinfelsen, die eindrucksvoll in die Tiefe des Mittelmeers stürzen, rundet die einzigartige Region von Alghero ab.


Samstag, 22.09.: Castelsardo – Tempio und das grüne Herz der Gallura


Am Vormittag besichtigen wir das malerische Küstenstädtchen Castelsardo. Das von einem Kastell bewachte Städtchen verzückt nicht nur mit einem spektakulären Panorama über die immergrüne Landschaft der Gallura, sondern weiß auch mit seiner lebhaften Altstadt durchaus zu gefallen.2x2

Von dort aus geht es weiter zum Roccia dell’Elefante. Die 10 Meter hohe, an einen Elefanten erinnernde Felsformation ist heute nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern war auch als kultische Bestattungsstätte von wichtiger Bedeutung. Vom „Elefantenfelsen“ fahren wir in das grüne Herz der Gallura. Die nordöstlichste Region wird durch tiefschattige Eichenkorkwälder, duftende Macchia und bizarr aus Granit geformte Felsformationen geprägt und bietet traumhafte Ausblicke. Das Ziel unseres nachmittäglichen Ausflugs ist das reizende Städtchen Tempio, welches mit seinen aus Granit erbauten Gebäuden als prägendes Beispiel dieser Gegend gilt. Bei unserem Rundgang entlang uriger Tavernen und auf Kork spezialisierter Läden zum mittelalterlichen Oratorio lernen wir Land und Leute näher kennen. Am Abend fahren wir schließlich nach Olbia und nehmen von dort aus die Nachtfähre nach Genua.


Sonntag, 23.09.: Heimreise


Nach unserer Ankunft in Livorno geht es mit dem Bus gemeinsam endgültig in die Heimat.
Zum Abschied bleibt uns nur noch „ciao“, „grazie“ und „arrivederci“ zu sagen.


Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus mit Bordservice

  • 2x Nachtfähre Genua-Olbia – 2-Bett Innenkabinen mit internationalem Frühstück

  • durchgehende Reiseleitung auf Sardinien ab Olbia, 6 Tage Ausflüge

  • 5x Übernachtung / Halbpension im Raum Orosei / Cagliari /Alghero

  • Eintritte in Nora und Losa

  • Mittagessen mit sardischen Hirten

  • Rundfahrt mit dem „Züglein“ in Porto Cervo

  • Vorgesehen sind die ****Hotels:

    Marina Beach, www.marinabeach.it

    Santa Lucia, www.totelsantaluciacapoterra.it

    Corte Rosada www.hotelcorterosada.it

  • Insolvenzversicherung


Der Reisepreis pro Person beträgt 849,- € im DZ
EZ-Zuschlag inkl. EZ-Kabinen-Zuschlag 182,- €

Aufpreis Doppelkabine 50,-€ Aufpreis Einzelkabine 25,-€

Außenkabinenzuschlag pro Pers. (insgesamt für alle Überfahrten):

in der Doppelkabine 25,-€ in der Einzelkabine 50,-€


Anzahlung in Höhe von 300,- € fällig bei Anmeldung.

Restzahlung in Höhe von 549,- € bzw. 731,- € fällig bis 16.07.2018

Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen


Der Abschluss einer Reiserücktrittkostenversicherung wird empfohlen!

Programmänderungen behalten wir uns vor.                          Personalausweis nicht vergessen!